19.07. – 09.09.2024
Abschied in Witten
Die große Runde begann mit einer Abschiedsparty in Leons WG.
Die Zeit des Abschieds ist gekommen, und wir nehmen langsam unseren letzen urmarmungen von den lieben Menschen in Deutschland.
Wir haben den gesamten Keller aufgeräumt und in einen coolen Dancefloor verwandelt wo Djs haben mit Musik uns gegeben. Tücher an den Wänden, bunte Lichter und vor allem eine großartige Stimmung machten das gemeinsame Feiern unvergesslich. Freunde von Leon kamen schon am Samstagmittag, um zu helfen und alles mit vorzubereiten – eine so liebe Geste, die uns tief berührt hat, ebenso wie die Energie und das Herz von Leons WG.
Es wurde gemeinsam getanzt und gelacht, und alle brachten leckeres Essen mit, das wir miteinander teilten. Im Garten schufen wir eine entspannte Atmosphäre mit einem Lagerfeuer, wo sich wunderschöne Gespräche ergaben und man frische Luft schnappen konnte.






Dieser Abend war nicht nur ein Abschied, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft und der Liebe, die Leon und seiner WG für immer im Herzen bleiben wird.
Abschied in Dresden
Ein paar Tage später wurde Caros Abschied in Dresden gefeiert. Am 31. August fand die «Tolerave» statt – eine besondere Demo-Party, die perfekt zu diesem besonderen Moment passte.
Tausende Menschen kamen im Stadtzentrum zusammen und zogen durch die Straßen hinter großen LKWs, die laute Musik spielten. Es war eine bunte Demonstration für Liebe, Empathie und Gemeinschaft. Die Menschen tanzten zusammen auf den Straßen, lachten und feierten voller Freude.









Die Stimmung war unglaublich: voller Hoffnung, Freundschaft und dem Wunsch nach einer besseren Welt. Für Caro war es ein ganz besonderer Abschied – fröhlich, bewegend und mit viel Liebe für die Menschen um sie herum.
Abschied von Leon’s Familie – Viel weinen, viele Emotionen
Nach einem tränenreichen Abschied von meinen Freunden in Dresden und auch von Leons besten Freunden, die ebenfalls gekommen waren, um mit uns zu feiern, packten wir alles zusammen und machten uns auf den Weg nach Simonshofen, wo Leons Mutter lebt. Die Reise mit dem Deutschlandticket war ziemlich stressig, da wir unsere Rucksäcke, zusätzliches Gepäck und einige Dinge, die wir bei Leons Mutter lassen wollten, dabei hatten. Doch schließlich kamen wir an und konnten ein paar Tage mit seiner Mutter und Karel genießen.
Wir gingen zusammen zu einem wunderschönen See, wo wir ein Picknick machten, Volleyball mit Karel spielten und lange Gespräche führten. Leider begann Leon krank zu werden, sodass wir in einem entspannten Modus blieben. Abends verbrachten wir Zeit mit Sabeth (Leons Mutter) und Karel, genossen gutes Essen, führten tiefgründige Gespräche und erfreuten uns an der Ruhe des kleinen Dorfes.
Eines Morgens wachte Leon sehr krank auf, und wir mussten unseren Plan, seinen Bruder in Nürnberg zu besuchen, absagen und zu Hause bleiben. Später wurde auch ich krank – was für ein schlechter Zeitpunkt, um sich zu erkälten! Sabeth brachte uns schließlich nach Erlangen, wo wir bei Martin, Leons Vater, unterkamen, um uns auszuruhen und zu erholen. Der Abschied von Sabeth und Karel war tränenreich und melancholisch. Wir umarmten uns fest und waren alle sehr gerührt.
Bei Martin und Verena (der Partnerin von Leons Vater) fühlten wir uns wohl und genossen gutes Essen. Wir nutzten die Zeit, um uns bestmöglich zu erholen, bevor wir am Wochenende nach Mansfeld aufbrachen, wo das große Familientreffen von Leons väterlicher Seite stattfand. Eine Tradition, bei der sich die Familie aus ganz Deutschland alle zwei Jahre in einem wunderschönen Schloss trifft, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Wir genossen die Zeit mit der Familie, den See in der Nähe des Dorfes und die schöne Umgebung.
Doch am Sonntag war der Moment des Abschieds gekommen. Es war Zeit, sich von Leons Geschwistern Aaron und Flora, Martin, Verena und dem Rest der Familie zu verabschieden. Viele Tränen, enge Umarmungen und starke Emotionen begleiteten uns. Leons Großeltern brachten uns in eine andere Stadt, wo unser Zug wartete, der uns nach Witten bringen würde. Dort verbrachten wir die Nacht in Leons alter Wohnung, bevor wir am nächsten Tag nach Amsterdam aufbrachen, von wo aus unser Flug nach Argentinien startete.
Der Abschied von Leons Großeltern war besonders emotional und traf uns tief ins Herz. Schnell aßen wir chinesisches Essen am Bahnhof, und dann folgte einer der intensivsten Momente unserer letzten Woche in Deutschland. Wir umarmten uns, sagten uns schöne Worte und stiegen mit all unserem Gepäck in den Zug. Leon und ich konnten nach diesen bewegenden Abschieden nicht aufhören zu weinen. Irgendwann sah mich Leon an und fragte: „Sind wir sicher, dass wir das Richtige tun?“ Die Emotionen waren so überwältigend, dass sich ein paar Zweifel über unsere Entscheidung einschlichen, diese Reise anzutreten. Doch wir vertrauten auf unser Bauchgefühl und darauf, dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten, auch wenn es schmerzte, unsere Liebsten zurückzulassen.
Die letzte Woche in Deutschland, nach dem Abschied von unseren Freunden und Leons Familie, ließ uns mit einem schmerzenden Herzen zurück, aber auch mit viel Liebe und Hoffnung für das, was vor uns lag.
lieber leon, liebe caro, seit einiger zeit lese ich euren blog mit großem interesse, freude und auch ein bisschen neid!…
omg!
Es sorprendente que exista gente buena y generosa como Martín. Gracias Martín por proteger a nuestros hijos, ya estaba muy…
Que hermoso hijita! Que lindoo verlos felices y disfrutando de nuevas amistades, y que siempre están con muy buena compañía,…
que lindo toparse con gente generosa. Más que merecido todo lo lindo y disfrute que viven :)))








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