Spätherbst in den neuseeländischen Bergen

Angestellt und voller Vorfreude auf die kommende Saison im Skigebiet und trotzdem lagen noch Wochen vor uns, bis wir endlich ein festes Zuhause hatten. Also nutzten wir die Zeit so gut es ging zum Reisen und Campen, mit schwerpunkt im Gutes Wetter folgen. Die Naturkulissen, die Kälte, die Sonnenuntergänge und natürlich warmes, leckeres Essen all das begleitete uns in dieser Phase. In diesem Kapitel widmeten wir uns dem Erkunden, dem vielen Kochen unter freiem Himmel, aber auch drinnen in unserem Van.

Am schönsten war es, wenn wir auf Campingplätzen ein Lagerfeuer machen konnten. Nächte, in denen alles gefror, ein Feuer, das uns wärmte, und Sterne am kalten Nachthimmel.

Die Straßen durch die Berge führten uns durch traumhafte Landschaften. Wir atmeten Winter und doch schlich sich manchmal ein Hauch von Sehnsucht nach der Wärme am Strand ein…

Arthur’s Pass, Südinsel

Hier ist ein glücklicher Leon, nachdem wir bei Sonnenaufgang mit einer kleinen Fähre von unserem kostenlosen Campingplatz in ein kleines Hafenstädtchen übergesetzt haben. In diesem Ort gab es eine Bäckerei, die uns von einem Lokal auf der Nordinsel wärmstens empfohlen wurde. Wir hatten ein langes Gespräch mit ihm. Er meinte, dort gäbe es die besten Pies der Stadt (das sind kleine, herzhafte Teigtaschen mit Fleisch, Gemüse, Pilzen usw.), eine sehr traditionelle Spezialität in Neuseeland.

Es war unglaublich, den Sonnenaufgang über dem Meer zu erleben, während wir mit der kleinen Ferry fuhren und danach mit einem kräftigen Frühstück in den Tag zu starten, bevor wir uns auf den Weg zu einer Wanderung entlang eines nahen Flusses machten.

Definitiv war das einer unserer Lieblingstage: der Sonnenaufgang, die Wanderung entlang eines wunderschönen türkisblauen Flusses, die Sonne, die Berge reiner Wintergenuss. Diesem Ort war für uns ganz besonders und schönes Wetter so haben wir da ein paar tagen genossen. Danach mehr reisen, reisen, reisen..

Das Winterabenteuer in den Bergen,

stellte uns jeden Tag vor die Herausforderung, zu entscheiden, wohin wir weiterreisen würden, immer auf der Suche nach gutem Wetter.
Vertrauend auf die Wettervorhersagen der neuseeländischen Lokalsender tüftelten wir unsere Route aus, um der Sonne zu folgen.
Wir hatten Tage voller Glück aber auch andere, an denen uns Kälte, Regen oder Wind überraschten. Trotzdem funktionierte unsere Strategie ziemlich gut.


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